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30.07.2010Blechschaden | Blechschaden Blechschaden 30.07.2010 | Ab jetzt erhältlich - Das neue Album "Up Frack Prämie" von Blechschaden

Die Gruppe Blechschaden hat unbestritten Kultstatus. So ungewöhnlich der Name, so ungewöhnlich ist auch das Programm. Und das Publikum ist süchtig danach und das obwohl Blechschaden so überhaupt nicht in ein klassisches Marketingkonzept passt: Weder jung noch übermäßig adonisch haben die Herren Musiker schon zwei Mal den begehrten Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik in der Kategorie Crossover-Künstler des Jahres erhalten.
Begonnen hatte alles mit einem einzigen Schrei im Jahre 1954 in Schottland: Bob Ross erblickte das karge Licht seiner sparsamen Heimat. 38 Jahre später stand der Klassik-Entertainer, bei dem seiner Meinung nach selbst bei der Körpergröße von 158 cm noch gespart wurde, mit seinem Ensemble Blechschaden in Taipeh vor 50.000 schreienden und applaudierenden Musikfans. Bob Ross bekam den Dirigier- und Kompositionspreis an der Königlichen Hochschule für Musik in Glasgow, er war Hornist an den Staatstheatern von Wiesbaden und Essen, war bei den Bayreuther Festspielen engagiert, bis er schließlich zu den Münchner Philharmonikern kam. Fasziniert, inspiriert und animiert von der musikalischen und gesellschaftlichen Tradition der schottischen Brass-Bands, fand er unter seinen Philharmoniker-Kollegen elf Gleichgesinnte für diese ungewöhnliche Musik. „Und weil ich die Noten gekauft hatte, durfte ich auch dirigieren", spöttelt Ross mit beinahe britischem Understatement.
Das endgültige Konzept der originellen und humorvollen Konzerte entstand 1989 eher zufällig. Für einen spontanen einstündigen Liveauftritt während der IFA-Berlin hatte das Ensemble zu wenig Repertoire einstudiert. Ross rettete sich damit, dass er mit Anekdoten und Witzen die Zeit überbrückte. Heute verfügt Bob Ross über ein breit gefächertes Repertoire an Witzen und besonders an Schottenwitzen. Darüber hinaus liefert der quirlige Ross auch die nötigen Show-Elemente, um ein Publikum nicht nur musikalisch zu begeistern, sondern auch hervorragend zu unterhalten. Herhalten müssen auch die Münchner Philharmoniker, bei denen die Mitglieder von Blechschaden ihr tägliches Brot verdienen. Selbst „Celigadaffi“, alias Sergiu Celibidache, musste über Bob le Klein und den aus seiner Sicht erzählten Kampf zwischen David und Goliath, zwischen Musiker und Dirigent, lachen. Darin liegt wohl auch ein wesentlicher Grund für den immensen Publikumserfolg von Ross und Blechschaden.
Kaum ein Konzert von Blechschaden, das nicht ausverkauft wäre, Konzertankündigungen haben in der Regel einen Ansturm auf Karten zur Folge. Welche Klassikkünstler schaffen es schon, bis zu sechs Mal pro Jahr den mehr als 2.400 Plätze umfassenden Münchner Gasteig inklusive Notbestuhlung auf der Bühne rappelvoll zu füllen - und das mit einem Publikum, das gewöhnlich nicht bei traditionellen Symphoniekonzerten der Philharmoniker anzutreffen ist.
Musikalisches Können vereinigt sich hier mit Spaß am Spiel - und das Vergnügen der Musiker überträgt sich. Virtuosen sind sie, die zu jeder Schandtat bereit sind und Kabinettstückchen wie nebenbei abliefern. Mit faszinierender Leichtigkeit, mit Witz und Humor nehmen sie es mit den schwierigsten Koloraturstücken der Musikliteratur auf. Bei den Konzerten wird jeder der Musiker von Bob Ross außerdem dem Publikum zuweilen auf witzig-ironische Weise vorgestellt.
Mit ungeheurer Verve beackert Blechschaden, die ihren Domainnamen von einem Schrotthändler für teures Geld abkauften, ihr musikalisches Feld. Nichts ist ihnen heilig. Was die Musiker in Angriff nehmen, bewältigen sie mit unnachahmlicher Perfektion.
Jazz und Klassik, Elitäres und Populäres, Show und Spielkultur befruchten sich gegenseitig aufs Beste. Blechschaden – das ist eine Mischung aus Last Night of the Proms und Wiener Neujahrskonzert.
Trotz der Liebe zu Bayern - richtig zu Hause fühlt sich Blechschaden weltweit. In Europa, Asien oder Amerika, Blechschaden begeistern ihr Publikum. Der irische Schriftsteller und Nobelpreisträger George Bernhard Shaw meinte einmal boshaft: „Das Schädliche an den Blechinstrumenten liegt in der Tatsache, dass sie die Lungen stärken und damit das Leben der Musiker verlängern.“ Möge das der Quell der Hoffnung sein, auch noch in ferner Zukunft viele neue, „verrückte“ Arrangements und Programme von Blechschaden zu erleben.
Auch mit dem neuen Album „Up Frack Prämie“ verfolgen Blechschaden wieder konsequent ihr gekonnt anarchistisches Musik-Konzept. Respektlos, virtuos und mit einem wunderbaren Hauch Ironie versehen, bietet „Up Frack Prämie“ alles, was das Publikum von Blechschaden erwartet und vielleicht noch ein bisschen mehr. Hier eine kurze Aufstellung der Titel und die Hintergründe für die Auswahl der Stücke und Songs sowie zur Produktion.
„Take Mission“ „Take Five“ ist das bekannteste Stück des Dave-Brubeck-Quartetts, geschrieben 1959 von Paul Desmond und am 1. Juli 1959 für das Album „Time Out“ aufgenommen. Auch für Menschen, die sich sonst kaum für Jazz interessieren, ist das Stück ein Begriff. Der Begriff to take five wird umgangssprachlich verwendet für „eine kurze - 5 Minuten - Pause machen“. Der Titel „Take Five“ bezieht sich auf den 5/4-Takt, in dem das Stück steht. Eine weitere Konnotation des Titels besteht in der umgangssprachlichen Bezeichnung einer Aufnahme als „Take“. „Take Five“ wäre demnach der fünfte Versuch, das Stück aufzunehmen. Das Stück erschien wie gesagt im August 1959 auf der LP „Time Out“ und schaffte es damals sogar in die Charts. Paul Desmond verstarb 1977, die Rechte an „Take Five“ und sein gesamtes Hab und Gut hinterließ er dem amerikanischen Roten Kreuz. „Take Five“ ist das populärste Stück das jemals im 5/4 Takt geschrieben wurde.
Ebenfalls im 5/4 Takt ist die bekannte Titelmelodie der US-TV Serie und des Kino Films „Mission Impossible“. In Deutschland bekannt aus der TV-Serie „Kobra, übernehmen Sie“. „Mission Impossible III“ wurde 2006 neu verfilmt und ein riesiger Erfolg für den amerikanischen Schauspieler Tom Cruise. In dem Film ist Tom Cruise als Ethan Hunt zu sehen. Der Komponist Lalo Schifrin hat 1968 für diesen super Titel einen Grammy bekommen. Blechschaden hat diese beiden berühmten 5/4 Takt-Titel zu einem Song verschmolzen. Der Arrangeur Harald Kullmann hat mit „Take Mission“ diese Idee großartig in die Tat umgesetzt.
„Pachelbel Kanonlandler“ Der Kanon und die Gigue in D-Dur sind die populärste Stücke des Nürnberger Barockkomponisten Johann Pachelbel (1653–1706). Vielfach wird Pachelbel über dieses Werk identifiziert. Das Stück ist ursprünglich im 4/4 Takt komponiert und der Arrangeur Bernhard Etzel hat die Motive für Blechschaden umarrangiert und zu einem Landler im ¾ Takt bearbeitet.
„Tuxedo Junction“ Der Titel handelt von einem Jazz und Blues Club in dem Vorort Ensley bei Birmingham, Alabama USA. Obwohl dieses Gebäude den Namen „Nixon Building“ (erbaut 1922) trägt, heißt die Gegend „Tuxedo Junction“. Die bekanntest Aufnahme wurde von „The Glenn Miller Orchestra“ eingespielt und wurde 1939 die Nr. 1 als meist verkaufte Schallplatte.
„Zwiefacher“ zeigt die Bayerischen Wurzeln des Ensembles, toll arrangiert von dem ehemaligen Solo-Flötisten der Münchner Philharmoniker, Max Hecker
„We will rock you“ ist ein Jukebox-Musical von Ben Elton und der britischen Rockgruppe Queen. Der gleichnamige Titel, Komponist Brian May, wurde von der Gruppe Queen mit Leadsänger Freddie Mercury aufgenommen. Die Musikzeitschrift „Rolling Stone“ platzierte diesen Song auf Nr. 330 der 500 besten Songs in 2004 und die RIAA gab den Titel die Nr. 146 (von 365 Titeln) in der Liste „Songs des Jahrhunderts“.„We are the champions“ hört man in jedem Fußball Stadion der Welt!
„Annie Laurie“ Komponist Arthur Pryor (1870 – 1942) war Posaunen Solist in der John Philip Sousa Band. Viele historische Aufnahmen zeigen heute noch seine virtuose Kunst. Der Solo-Posaunist der Münchner Philharmoniker, Dany Bonvin zeigt hier seine Virtuosität mit seinem eigenem Blechschaden Arrangement.
„Tango für Elise“ Für Elise ist eine Komposition von Ludwig van Beethoven aus dem Jahre 1810. Es handelt sich um ein Klavierstück in a-Moll. Sicherlich hat jeder, der sich mit dem Klavier beschäftig hat dieses Stück mal angespielt. Blechschaden hat ein Spezial Arrangement von J.R. Welch schreiben lassen und macht daraus einen feurigen Tango!
„Posaunisten Träume“ ist eine Eigenkomposition von Trompeter Franz Unterrainer. Ein „schmissiges“ Stück für drei Solisten an der Posaune.
„Ich gehör nur mir“ ist eines der bekanntesten Titel aus dem Musical „Elisabeth“ von Michael Kunze (Libretto) und Sylvester Levay (Musik). Es wurde am 3. September 1992 im Theater an der Wien uraufgeführt. Es erzählt die Lebensgeschichte der österreichischen Kaiserin Elisabeth als Totentanz. Sängerin Kathrin Unterrainer, die Tochter vom Trompeter Franz Unterrainer, feiert große Erfolge bei Live-Auftritten mit Blechschaden.
„Caribbean Nights“ Eine Komposition von Arnold F. Riedhammer, als Drum-Solo konzipiert. Urlaubsträume in der Karibik, Latin-Feeling und im Konzert eine dankbare Pause für die Bläser.
„Alphorn Dialog“ Das Alphorn gehört aufgrund seiner Anblastechnik instrumentenkundlich zu den Aerophonen (wie alle Blechblasinstrumente) und wird traditionell überwiegend aus Holz gefertigt. David Moltz und Matthias Fischer spielen die neuesten Instrumente aus Carbon! Es besitzt weder Klappen, Züge noch Ventile und ist daher bezüglich der zu spielenden Töne auf die Naturtonreihe beschränkt. Ein Alphorn kann man, je nach Landschaft, 5 bis 10 km weit hören. Bernhard Etzel hat diesen Titel für beide Solisten komponiert und arrangiert.
„Your Song“ ist einer der schönsten Titel, die Sir Elton John (1970) komponiert hat. Den Text schrieb sein Freund Bernie Taupin. Der Euphonium Solist Matthias Fischer kann mit seinem „Jazz-Feeling“ in dem Arrangement von Dieter Wendel richtig los legen.
„La Cucaracha“ (die Küchenschabe) heißt bei Blechschaden-Konzerten „Die Kakerlake“. Eingangs ein trauriges Lied, das nach dem Intro durch den Bass Posaunist Benjamin Appel an Fahrt aufnimmt und bei dem der südamerikanische Vollblutmusiker sein heißblütiges Temperament ausleben kann.
„MacArthur Park“ wurde von Jimmy Webb komponiert und nach dem MacArthur Park in Los Angeles benannt, in dem er sich hier wiederholt mit seiner Freundin traf. Die Disco Queen Donna Summer verkaufte Millionen Singles von ihrer Version und schaffte es mit diesem Titel, die Nr. 1 der Billboard Hot 100 zu werden. „MacArthur Park“ hat 1969 einen Grammy Award für das beste Arrangement erhalten. Zahlreiche Künstler haben diesen Titel aufgenommen: Zum Beispiel Richard Harris, Frank Sinatra, Tony Bennett, Andy William, Diana Ross & the Supremes, Stan Kenton, Liza Minnelli; Gitte Hænning und viele mehr… Adrian Drover schrieb dieses hervorragende Arrangement.
„Ye Banks and Braes“ ist ein Traditional. Eine Überlieferung sagt, die Melodie wurde 1788 von einem Charles Miller komponiert und Robert Burns schrieb den Text. 1792 erschien dieser Song im „Scots Musical Museum“. Ein Liebeslied über ein trauriges junges schottisches Mädchen, das vom Freund verlassen wird und am Fluss Doon in Ayrshire spazieren geht. Guido Segers, seines Zeichens Solo-Trompeter der Münchner Philharmoniker, ist mit seinem wunderschönem Trompeten Ton der Solist des Liedes. -
21.07.2010

Auch Klassiker brauchen manchmal einen Tapetenwechsel. Für das Ensemble Blechschaden, das sich aus den Blechbläsern der Münchner Philharmoniker rekrutiert, wurde diese Abwechslung inzwischen zu einer zweiten musikalischen Identität. Denn die Splittergruppe des großen Ensembles hat sich über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg zu einem der erfolgreichsten pansymphonischen Projekte der europäischen Klassikszene entwickelt.
Wichtig sind dabei Ansatz und Konzept. Denn Blechschaden versteht sich nicht als verhinderte Big Band, die sich an Popularmusik versucht, sondern als stilunabhängige Entertainment-Formation, die auf der Basis profunder klassischer Ausbildung den unterhaltsam-pfiffigen Streifzug durch die Gattungen antritt. Dabei ist es den Grenzgängern um den Kopf, Initiator und Hornisten Bob Ross schon passiert, dass sie vor 50.000 begeisterten Leuten in Taipeh auf der Bühne standen und die Stimmung in der Arena zum Kochen brachten.
Die aktuelle Runde der Stilüberschreitungen des Blechschaden-Teams heißt nun „Ab Frack Prämie“ und knüpft da an, wo die stets in Windeseile ausverkauften Konzerte aufgehört haben. Das Repertoire führt von Lalo Schifrin und Dave Brubeck über die Schweiz und Elton John bis in die Karibik und nach Argentinien. Es ist eine ebenso clevere wie humorvolle Tour de Force durch die Möglichkeiten intelligenten Crossovers, die einmal mehr beweist, dass Blechschaden zu den unterhaltsamsten Ensembles der Klassikwelt gehört.
Und wer das nicht glaubt, für den gibt es hier einen kleine Kostprobe: -
20.10.2009Blechschaden | Blechschaden Blechschaden 20.10.2009 | Ehrung „München leuchtet – Den Freunden Münchens in Blech“ für das Ensemble „Blechschaden”

Eine Premiere gab es jetzt bei der Verleihung der Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens” im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Werden besondere Verdienste um München sonst traditionell mit der Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens” in den Ausführungen Gold, Silber oder Bronze gewürdigt, wurde jetzt erstmals die Medaille „München leuchtet” in Blech verliehen:
Zum 25-jährigen Jubiläum der Brassband „Blechschaden” überreichte Oberbürgermeister Christian Ude 13 Sonderanfertigungen der Medaille an Bob Ross, den Leiter des Ensembles, sowie dessen Kollegen Werner Binder, Daniel Bonvin, Matthias Fischer, Hermann Göß, David Moltz, Arnold F. Riedhammer (Schlagzeug) Erich Rinner, Dankwart Schmidt, Guido Segers, Franz Unterrainer, Thomas Walsh und Bernhard Weiss.
In seiner Laudatio stellte Ude klar, dass die Prägung in Blech keinesfalls als Reihung in einer Wertigkeitsskala zu sehen sei: „Im Gegenteil – bei dieser Spezialanfertigung sind die Stück-Kosten sogar erheblich höher als bei einer Medaille in Bronze.” Vielmehr habe sich die Ausführung der Exemplare an das künstlerische Ideal einer Übereinstimmung von Inhalt und Form angelehnt.
„Die heutige Auszeichnung trägt Ihrer Einmaligkeit Rechnung”, würdigte der OB die Erfolge der Blechbläser-Vereinigung der Münchner Philharmoniker. So sei die Blechbläser-Gruppe nicht nur für den weltweit berühmten, runden und schönen so genannten Bruckner-Klang der Philharmoniker verantwortlich. Das Repertoire der Band, die jährlich mehr als 50 Konzerte im In- und Ausland gibt, reiche von Barock über Rock bis hin zu Jazz und Rap. Daher sei es nicht verwunderlich, dass das Ensemble bereits 1999 und 2002 für die CDs „Brassomania” und „Blechschaden in Blech” mit dem begehrten Deutschen Schallplattenpreis „Echo Klassik”
ausgezeichnet worden sei.
Zur Popularität des Ensembles habe neben dessen künstlerischer Leistung nicht zuletzt auch der Leiter von „Blechschaden” beigetragen: Als „Entertainment-Allrounder” ziehe Bob Ross sämtliche Register.
An der Ehrung nahmen auch Dr. Ingrid Anker, Haimo Liebich, Alexander
Reissl und Monika Renner (alle SPD) aus dem Stadtrat teil. Zu den Gästen
zählten außerdem der ehemalige Stadtrat Dr. Franz Forchheimer, Paul Müller,
Intendant der Münchner Philharmoniker, Christian Thielemann, Generalmusikdirektor
der Münchner Philharmoniker, sowie unsere NMP-Fotografin Kathrin Schlenther und Brigitte von Welser, Geschäftsführerin der Gasteig München GmbH. -
04.12.2007

Alles begann mit einem einzigen Schrei im Jahre 1954 in Schottland: Bob Ross erblickte das karge Licht seiner sparsamen Heimat. 38 Jahre später steht der Klassik-Entertainer mit seinem Ensemble Blechschaden in Taipeh vor 50.000 schreienden und applaudierenden Musik-Fans. Bob Ross bekam den Dirigier- und Kompositionspreis an der Königlichen Hochschule für Musik in Glasgow, er war Hornist an den Staatstheatern von Wiesbaden und Essen, bei den Bayreuther Festspielen engagiert, bis er schließlich zu den Münchner Phil¬harmonikern kam. Fasziniert, inspiriert und animiert von der musikalischen und gesellschaftlichen Tradition der schottischen Brass-Bands, fand er unter seinen Philharmoniker-Kollegen elf Gleichgesinnte für diese ungewöhnliche Musik. "Und weil ich die Noten gekauft hatte, durfte ich auch dirigieren", meint Bob Ross.
Blechschaden - das ist das Spezialprogramm der Münchner Philharmoniker. In Europa, Asien, Israel und Amerika begeistert dieses außerordentliche Ensemble bei gesellschaftlichen An¬lässen und Sonderkonzerten seine Zuhörer. Zwischen 1999 und 2001 unterstützte Blechschaden und Bob Ross außerdem die Spielvereinigung Unterhaching bei ihren Heimspielen in der ersten Fußball-Bundesliga. Hier auch, auf dem Fußballfeld vor den Toren Münchens, erhielt Blechschaden den Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik für ihre Einspielung Brassomania als "Beste CD-Einspielung cross-over".
Nicht allein der gute Ton der zwölf Klasse-Musiker entscheidet über den Erfolg. Nach dem Motto Das Auge hört mit liefert der quirli¬ge Bob Ross Showelemente mit überraschenden Effekten. Kein Denken an Langeweile. Was bleibt, ist schlichtweg Genuss, ein Spaziergang durch die Welt der Musikklassiker, von Mozart, Edvard Grieg, Johann Strauß, Sergeij Prokofjew, Duke Ellington, Dave Brubeck bis hin zu Chicago, Bon Jovi, Deep Purple, Michael Jackson und Ernst Mosch.
Dieser liebevoll gepflegte musikalische Anarchismus von zwölf Virtuosen der Extraklasse wird nun mit einem "Best Of"-Album geehrt. Wer in die Ideenwelt und das musikalische Denken von Blechschaden eindringen möchte, für den ist dieser Tonträger ein Beweis für jahrelange harte Arbeit durch alle Genres der Musik hindurch. Die Philosophie von Blechschaden: "Wir wollten auch mal vorn sitzen! Das haben wir erreicht und beweisen, dass Klassik nicht in der Krise steckt. Blechschaden hat mit seinem Programm zweimal den "Echo-Klassik" gewonnen - unsere Philharmoniker kein einziges Mal. Wir haben übrigens nicht nur klassische Fans im Publikum, sondern auch meinen Postboten." -
04.12.2007

Alles begann mit einem einzigen Schrei im Jahre 1954 in Schottland: Bob Ross erblickte das karge Licht seiner sparsamen Heimat. 38 Jahre später steht der Klassik-Entertainer mit seinem Ensemble Blechschaden in Taipeh vor 50.000 schreienden und applaudierenden Musik-Fans. Bob Ross bekam den Dirigier- und Kompositionspreis an der Königlichen Hochschule für Musik in Glasgow, er war Hornist an den Staatstheatern von Wiesbaden und Essen, bei den Bayreuther Festspielen engagiert, bis er schließlich zu den Münchner Philharmonikern kam. Fasziniert, inspiriert und animiert von der musikalischen und gesellschaftlichen Tradition der schottischen Brass-Bands, fand er unter seinen Philharmoniker-Kollegen elf Gleichgesinnte für diese ungewöhnliche Musik. "Und weil ich die Noten gekauft hatte, durfte ich auch dirigieren", meint Bob Ross.
Blechschaden - das ist das Spezialprogramm der Münchner Philharmoniker. In Europa, Asien, Israel und Amerika begeistert dieses außerordentliche Ensemble bei gesellschaftlichen Anlässen und Sonderkonzerten seine Zuhörer. Zwischen 1999 und 2001 unterstützte Blechschaden und Bob Ross außerdem die Spielvereinigung Unterhaching bei ihren Heimspielen in der ersten Fußball-Bundesliga. Hier auch, auf dem Fußballfeld vor den Toren Münchens, erhielt Blechschaden den Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik für ihre Einspielung Brassomania als "Beste CD-Einspielung cross-over".
Nicht allein der gute Ton der zwölf Klasse-Musiker entscheidet über den Erfolg. Nach dem Motto Das Auge hört mit liefert der quirlige Bob Ross Showelemente mit überraschenden Effekten. Kein Denken an Langeweile. Was bleibt, ist schlichtweg Genuss, ein Spaziergang durch die Welt der Musikklassiker, von Mozart, Edvard Grieg, Johann Strauß, Sergeij Prokofjew, Duke Ellington, Dave Brubeck bis hin zu Chicago, Bon Jovi, Deep Purple, Michael Jackson und Ernst Mosch.
Dieser liebevoll gepflegte musikalische Anarchismus von zwölf Virtuosen der Extraklasse wird nun mit einem "Best Of"-Album geehrt. Wer in die Ideenwelt und das musikalische Denken von Blechschaden eindringen möchte, für den ist dieser Tonträger ein Beweis für jahrelange harte Arbeit durch alle Genres der Musik hindurch. Die Philosophie von Blechschaden: "Wir wollten auch mal vorn sitzen! Das haben wir erreicht und beweisen, dass Klassik nicht in der Krise steckt. Blechschaden hat mit seinem Programm zweimal den "Echo-Klassik" gewonnen - unsere Philharmoniker kein einziges Mal. Wir haben übrigens nicht nur klassische Fans im Publikum, sondern auch meinen Postboten."






