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wencke myhre eyecatcher

Biografie

  • 19.01.2010
    Wencke Myhre | Wencke Myhre Wencke Myhre 19.01.2010 | Biografie 2010 "Eingeliebt-Ausgeliebt"

     

    Ich habe mich ganz einfach neu erfunden

    Kann man sich mit über 60 Jahren als erfolgreiche Künstlerin noch mal gänzlich neu erfinden? Wencke Myhre sagt dazu entschieden "Ja" und tritt mit dem neuen Album "Eingeliebt – Ausgeliebt" den entscheidenden Beweis an. Der neue Tonträger ist ein in vier Jahren harter Arbeit entstandenes sehr persönliches Opus, das von Tiefgang bis Selbstironie Alles zu bieten hat, was ein brillantes Album auszeichnet. Mit anderen Worten "Eingeliebt – Ausgeliebt" ist das stärkste und authentischste Werk, das Wencke Myhre bis heute eingesungen hat. Das Album überrascht, berührt und verzaubert in jeder Hinsicht und malt uns ein ganz neues Bild dieser außergewöhnlichen Sängerin und Entertainerin.

    Ich fühle, dass ich gelandet bin…

    Spricht man mit Wencke über die Aufnahmen im Studio glänzen ihre Augen. "Wir konnten ganz ohne Druck arbeiten. Vier Jahre haben Rudolf Müssig, Christoph Leis-Bendorff und ich an dem Album gearbeitet. Ich bin immer mal wieder nach Hamburg geflogen und habe teilweise sogar bei Rudolf zu Hause gewohnt. So haben wir drei oft abends im Garten zusammen gesessen und bei einem Wein, die Texte ausgeheckt und über die Arrangements der Songs geredet. Nur so konnten Songs entstehen, die diese Nähe zu mir und meinem Leben haben." Die Songs wie die Produktion sind ausgefeilt und überzeugen auf höchstem Niveau.

    Der Leitfaden zur Entstehung des Albums heißt Spaß und Neugier. Von fixen Schlusspunkten will Wencke nichts wissen: "Die Magie des neuen Albums heißt Neugier. Ich fühle, dass ich gelandet bin. Ich bin aber noch lange nicht am Ziel. Ich fühle gerade jetzt in meinem Leben diese positive Energie, die sich auch in den Songs wieder findet."

    Songs so bunt wie das pralle Leben

    "Ich bin ein musikalischer Allesfresser", frotzelt Wencke über sich selbst. "Ich singe Schlager, Popsongs, Kirchenlieder, Jazz und auch Kinderlieder, im Grunde alles was ich gut finde. Das Genre ist mir völlig egal." Und so ist musikalische Vielseitigkeit Trumpf auf "Eingeliebt – Ausgeliebt". Hochwertige Schlager, Popsongs, Swingnummern, emotional packende Balladen und Chansons machen den Tonträger so bunt wie das pralle Leben. Textlich geht es in erster Linie um die Erfassung der persönlichen Wirklichkeit, um Geschichten des Alltags, die auch schon mal etwas frivol sein dürfen und auch um bewegende Emotionen, wie in der Ballade "Papa, lass mich los", die ihre Gefühle zum Tod ihres geliebten Vaters beschreibt. "Wenn man genau hinhört, vernimmt man, dass bei diesem Lied meine Stimme leicht kippt", verrät Wencke. "Der Song berührte mich von Anfang an sehr und auch beim Einsingen kamen mir die Tränen. Die einfühlsamen Streicherarrangements meines Lebenspartners Anders Eljas tragen ihr Übriges zur unglaublichen Emotionalität dieser großen Ballade bei."  

    Es gibt wirklich keinen einzigen schwachen Titel auf dem Album. Alle Songs haben ihre eigene persönliche Note, regen zum Schmunzeln an, fesseln und berühren. Alle nur denkbaren Gefühlsmomente schwingen in den Liedern mit. Das beginnt mit der ersten Single, dem Titelsong "Eingeliebt – Ausgeliebt", der sich mit viel Humor und zündendem Wortwitz gescheiterten Beziehungen widmet. "Hab ihn missioniert kultiviert, als Mann perfektioniert, doch kaum hatte ich ihn richtig eingeliebt, hast du ihn mir einfach ausgeliebt". Dumm gelaufen, aber so passiert es immer wieder. "Komm zu Bett" hat ebenfalls eine humorig-frivole Note, denn auch Sex ist für Wencke Myhre kein Tabu- sondern ein Lustthema. "Grundsätzlich ist es doch eine Schande, wenn man sein Leben durch so genannte gesellschaftliche Zwänge beschränkt. Ich kenne viele Menschen, die sind durch das Älterwerden geradezu in Depressionen verfallen. Das kommt für mich nicht in Frage. Ich sehe immer das Positive und nutze jede Chance. "Komm zu Bett" kennt keine Umwege. Es sagt grade heraus: So ist das Leben, komm in die Kiste". Und überhaupt, gerade Männer spielen in Wenckes Betrachtung der Welt eine große Rolle. Speziell der jazzige, swingende Song "Mann, Mann, Mann, Mann…" betrachtet Männer und ihre Marotten mit bittersüßer Ironie: "Oh Mann, Mann, Mann, Mann, wie Mann sich wichtig machen kann, Mann, Mann, Mann, Mann, ohne sie geht scheinbar nichts voran". Doch am Ende kommt es zum versöhnlichen "myhrischen" Ausklang: "Doch Mann-che die sind klug, lassen sich von Fraun gern Mann-övriern, so kann man miteinander existiern".

     

    Und wenn die Welt auch noch so dunkel ist, zünd ich doch noch ein Lichtlein an

    Wencke Myhre ist ein Phänomen. Sie verströmt eine Aura des positiven, lebensfrohen Denkens. Sie gibt immer alles, manchmal - wie ein Song des Albums betont - sogar einen "Schuss zuviel". Ihre Songs sprechen da für sich: "Die Welt ist schön" oder wie sie sagt: "Und wenn die Welt auch noch so dunkel ist, zünd ich doch ein Lichtlein an". Das alles macht Wencke Myhre zu einer wichtigen Institution im Showgeschäft. Sie steht für das Positive, das Lebensfrohe und das Gute im Menschen. Das Wencke Myhre auch in die Tiefen ihrer Seele zu blicken versteht, tut dem lebensfrohen Image der Künstlerin keinen Abbruch, sondern betont, dass in jedem Komiker auch ein Tragiker steckt. Und ehrlich gesagt, nichts kommt dem wahren Leben näher als eine subtile Betrachtung der tragischen wie komischen Facetten. Das Album "Eingeliebt – Ausgeliebt" lässt nichts aus, weder musikalisch noch inhaltlich. Das Motto ist "Ich will vom Leben singen" und dieses Leitmotiv findet sich auf diesem exzellenten Tonträger in jedem Wort und in jeder Note. "Eingeliebt – Ausgeliebt" ist ein großes Werk einer großen Künstlerin!

    Kontakt:

    Presse & Online: Stefan.Kahe@umusic.com

    TV: Petra.Merheim-Voell@umusic.com & Heiner.Peschmann@umusic.com

    Radio: Paul.Breuer@umusic.com

  • 15.01.2009
    Wencke Myhre | Wencke Myhre Wencke Myhre 15.01.2009 | Myhre, Wencke - Biografie
    Wencke Myhre ist seit vielen Jahrzehnten einer der größten Showstars Skandinaviens und zählt zu den wenigen norwegischen Künstlern, die es geschafft haben, sich das mitteleuropäische Publikum zu Füßen zu legen. Am 15. Februar 1947 wurde Wencke Myhre in Oslo geboren. Mit vier Jahren versuchte Wencke zum ersten Mal auf die Bühne zu klettern, aber Musiker Papa Myhre fand Wen-cke noch zu jung für ein Showkarriere und schubste sie einfach wieder runter. Mit sieben bekam sie ihre erste Gage für einen Auftritt. Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb Wencke an ihrem 13. Ge-burtstag, nachdem sie zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder den Musikwettbewerb einer norwegischen Tageszeitung gewonnen hatte. Vier Jahre später war Wencke Myhre die populärste Sängerin in Norwegen.
    Die sechziger und siebziger Jahre brachten ihr auch in Deutschland die großen Erfolge. "Sprich nicht drüber", "Beiß nicht gleich in jeden Apfel" und "Er hat ein knallrotes Gummiboot" kann heute noch mitsingen, wer damals seinen Partykeller mit den Starschnitten aus "Bravo" aufpeppte und seinen ersten Schwips dem ungezügelten Genuss von "Lufthansa-Cocktail" verdankte. In ihrer Hei-mat feierte Wencke Myhre 1972 ihren größten Erfolg mit der norwegischen Fassung von "Ringel Rangel Rosen". Der Titel blieb 30 Wochen in den Charts, 14 davon auf Platz 1.

    Angesprochen auf die wichtigsten Stationen ihrer Karriere kommt sie kurz ins Grübeln: "Das ist schwer zu sagen. Die wichtigsten Stationen sind für mich immer, wenn ich etwas zum ersten Mal gemacht habe, etwas Neues ausprobiert habe. Die erste Revue, die erste Filmrolle, Begegnungen mit kreativen Leuten. Ich hatte immer ein tolles Team! So war gerade für Deutschland die Zusam-menarbeit mit James Last und natürlich Bobby Schmidt, der alle meine großen Hits geschrieben hat, wirklich bedeutend. In Schweden gab es einen großen Kabarettisten, der mich unheimlich geformt hat. Sein Name ist Povel Ramel, er ist ein alter Baron und in Skandinavien so etwas Ähnliches wie André Heller. Des weiteren war die Begegnung mit Wolfgang Rademann für mich ganz wichtig, der mit mir meine eigenen Shows in Deutschland gemacht hat. Einschneidend und bedeutsam war auch das Leben und die Zusammenarbeit mit meinem verstorbenen Mann Michael Pfleghar. Ich hatte außerdem immer wieder inspirierende Begegnungen mit guten Musikern wie z.B. dem Showarran-geur und Filmkomponisten Heinz Kiessling. Es gibt auch einige Lieder, die wichtige Weichensteller meiner Karriere waren: Das "Gummiboot" war ausschlaggebend für meinen deutschen Erfolg, "Beiß nicht gleich in jeden Apfel", das Lied mit dem ich damals (1966) in Baden-Baden gewonnen habe, war natürlich auch wichtig. Da fing für mich das Kapitel Deutschland an."
    In ihren Bühnenshows beweist Wencke Myhre seit nunmehr fünf Jahrzehnten immer wieder ihre Vielseitigkeit. Liveauftritte und die Nähe zum Publikum spornen Wencke zu Höchstleistungen an. Das Energiebündel aus dem sonst kühlen Norwegen begeistert jüngere und ältere Schlagerfans ebenso wie Freunde des anspruchsvollen Entertainments mit Singen, Tanzen, Comedy, Revue und Show in ganz Europa. Und nebenbei ist Wencke Myhre noch Mutter von 4 Kindern. Kim (geb. 16. Mai 1971), Dani (geb. 23. Oktober 1973) und Fam (geb. 17. April 1975) aus ihrer ersten Ehe und Michael jr. (geb. 6. April 1982) aus der Ehe mit Michael Pfleghar.

    "Das Beste – Hits & Raritäten (1964 – 2004)" bietet einen musikalischen Überblick der Karriere die-ser Powerfrau mit allen Hits und raren Aufnahmen für den Fan. Außerdem sind noch vier brandneue Songs speziell für diesen Tonträger aufgenommen worden.


    Aktuelles Album:
    "Das Beste – Hits & Raritäten (1964 – 2004)"
    Best.-Nr. CD 9867352



    Lebenslauf

    Wencke Myhre wurde am 15. Februar 1947 als Wenche Synnøve Myhre in Kjelsas, einem Stadtteil von Oslo in Norwegen geboren. Ihr Vater Kjell Myhre arbeitete als Verkehrspolizist und ihre Mutter Reidun versorgte die Tochter und den älteren Bruder Reidar. Schon mit vier Jahren versuchte Wencke auf die Bühne zu klettern, aber der Musiker Papa Myhre fand Wencke noch zu jung für eine Showkarriere und schubste sie einfach wieder runter. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie im Alter von 5 Jahren. Mit sieben Jahren nahm sie ihren ersten bezahlten Auftritt an. Nach dem Sieg eines Talentwettbewerbs im Chat Noir in Oslo am 15.02.1960 (ihrem 13. Geburtstag) bekam sie ihren ersten Schallplattenvertrag. Ihre eigentliche Entdeckerin, neben dem Vater, ist die Jazzjournalistin Randi Hultin, die Wencke dazu aufforderte, bei dem Talentwettbewerb teilzunehmen. Es wurden 5 Titel aufgenommen, darunter ihre erste norwegische Single "Åh, det er søndag" (Oh Lonesome Me). 500 Platten wurden verkauft - in der Hauptsache an die Familie und an gute Freunde. Im Jahre 1962 hatte sie ihren ersten kleinen Hit mit "Katta vår" und ihren ersten Auftritt im Norwegischen Fernsehen.

    Filme folgten. Ihr Debüt gab sie 1963 in dem Streifen Elskere (Die Liebenden). Zu diesem Zeitpunkt war Wencke Myhre ständig in den norwegischen Charts vertreten. Einmal hatte sie vier Titel gleichzeitig in den Top-Ten. Mit "Gi meg en Cowboy til mann" (Ich will ''nen Cowboy als Mann) stand sie 5 Wochen auf Platz 1 der norwegischen Hitparade und bekam ihre erste Goldene Schallplatte. 1964 belegte Wencke mit ihrem Hit "La meg være ung" (Lass mich wie ich bin) den dritten Platz bei der norwegischen Vorentscheidung zum Grand Prix und bekam wieder Gold für diesen Titel. Im gleichen Jahr spielte sie ihre erste Hauptrolle im Musical "Der Zauberer von Oz".

    Bei der Eröffnung des von ihr und ihrem Fanclub gegründeten Wenche Myhre Barnehospital in Gaza/Palästina lernte sie ihren späteren ersten Ehemann, den dänischen Zahnarzt Torben Friis-Møller kennen.

    Der deutsche Produzent und Autor Bobby Schmidt produzierte 1964 die erste deutsche Single "Hey, kennt ihr schon meinen Peter", die bei Polydor herauskam. Der Erfolg hielt sich in Grenzen. Im gleichen Jahr reiste die noch unbekannte Wencke Myhre nach Rostock (damals noch DDR) und gewann das Schlagerfestival der Ostseeländer mit dem Lied "Menn er menn", das sie auf Norwegisch sang.

    Ebenfalls im Jahr 1965 belegte die Sängerin aus dem hohen Norden mit dem Titel "Sprich nicht drüber" den zweiten Platz bei den Deutschen Schlagerfestspielen in Baden-Baden. Bereits im nächsten Jahr belegte sie den ersten Platz des alljährlichen Festivals mit ihrem Riesenhit "Beiss nicht gleich in jeden Apfel". Eine erfolgreiche Hitkarriere für die deutschsprachigen Länder Österreich, die Schweiz und Deutschland nahm ihren Anfang. 1966 fand in Norwegen die Ski-Weltmeisterschaft statt, für die Wencke den offiziellen WM-Song "Vinter og sne" sang.

    Weitere bekannte Hits in den deutschen Schlagercharts dieser Zeit waren "Geht ein Boy vorbei" (1965) und "Komm allein" (1967). Im Jahr 1968 wurde ihr die begehrte MIDEM Trophäe verliehen. Weitere Hits wie "Ein Hoch der Liebe" (1968), "Flower Power Kleid" (1968), "Abendstunde hat Gold im Munde" (1969), "Er steht Im Tor" (1969) und "Er hat ein knallrotes Gummiboot" (1970) folgten. Es war ein beeindruckender 6. Platz den Wencke Myhre mit "Ein Hoch der Liebe" beim Eurovision Song Contest im Jahre 1968 in London ablieferte.

    Wencke Myhre startete nun in Deutschland ihre Filmkarriere. Ihr erster deutscher Film "Unsere Pauker gehen in die Luft" entstand 1970. 1974 folgte dann ihre erste eigene Show-Reihe im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) mit dem Titel Das ist meine Welt. Ständige Fernsehauftritte in Norwegen, Schweden und Deutschland folgten, ebenso Plattenaufnahmen in deutscher und norwegischer Sprache. In den Jahren 1967/1968 gab es auch mehrere Plattenaufnahmen in schwedisch und der Grundstein für eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem bekannten schwedischen Entertainer Povel Ramel - in Skandinavien so etwas Ähnliches wie André Heller - wurde gelegt. Ab 1969 entstanden viele Bühnenshows mit ihm (z. B. Povel och Wenche - PoW Show I (1973) und PoW Show II (1974), Knäpp igen (1992) und Som om inget hade hänt (2000) ).

    Im Jahr 1972 landete Wencke Myhre ihren größten Hit in den norwegischen Charts mit "Jeg og du og vi to", die norwegische Fassung von "Ringel Rangel Rosen". Der Song war 30 Wochen in den Hitlisten vertreten, davon 14 Wochen hintereinander als Nummer 1!

    Immer wieder war Wencke Myhre auf den Titeln von Familien-, Frauen- und Fernsehzeitschriften zu sehen. Von den Lesern des deutschen Jugendmagazin BRAVO wurde Wencke wie ein internationaler Superstar verehrt. Sie bekam verschiedene Preise: 1966 den Bronzenen Otto, 1967 und 1968 jeweils den Goldenen Otto, 1969 den Silbernen Otto und 1970 nochmals einen Bronzenen Otto.

    1980 war ein hartes aber bedeutsames Jahr für Wencke. Sie hatte sich von Torben Friis-Møller scheiden lassen und zog kurzerhand für ein Jahr nach Paris. Dort ist sie neue Wege gegangen und produzierte die eher nachdenkliche LP "Leben". Im April 1981 kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Wencke und Michael Pfleghar für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln. Das TV-Special "Wencke - Ein Abend mit Wencke Myhre" begeisterte das Publikum. Ein glänzendes Comeback für die Künstlerin.

    In den Jahren 1987/88 war Wencke Myhre in Deutschland, der Schweiz und in Österreich mit ihrem Theaterstück Eine Perle kommt selten allein unterwegs. 1989/90 spielte sie in Norwegen die Hauptrolle des Musicals "Sweet Charity". 1995 kam in Deutschland die CD "Und ich will Liebe" heraus. "Wencke''s Weiße Weihnachten" erfreute die deutschen und norwegischen Fernsehzuschauer am Heiligen Abend ''99 als Co-Produktion des ZDF und des Norwegischen Fernsehen (NRK) und auch als gleichnamige CD in den CD-Playern.

    Im Jahr 2002 wurde es nach drei Jahren Studioabstinenz wieder Zeit, neue Aufnahmen anzugehen. Wencke erfüllte sich mit dem Album "Viva la diva" einen lang gehegten Traum. Der Tonträger war ihr eine Herzensangelegenheit und wie sie sagt, "eine ihrer größten künstlerischen Herausforderungen". Es ging schließlich um Lieder der bekanntesten deutschen Diven – Zarah Leander, Marlene Dietrich und last but not least Hildegard Knef.

    In ihren Bühnenshows beweist Wencke seit je her ihre Vielseitigkeit und ihr Talent als Entertainerin. Ihre dominierenden Charaktereigenschaften wie Optimismus und Lebensfreude sind dabei die Triebfedern ihres langanhaltenden Erfolgs. Ständige Konzerte, Tourneen, TV-Auftritte und Bühnenauftritte zeigen, wie beliebt die Künstlerin vom Oslofjord noch immer noch ist. Auch 2004 war Wencke wieder in Deutschland aktiv und stand im Tipi Zelt in Berlin mit Gitte Haenning aus Dänemark und Siw Malmkvist aus Schweden mit großem Erfolg auf der Bühne. Der musikalische Leiter der Show ist übrigens Wenckes Lebensgefährte Anders Eljas. Für 2005 ist eine Fortsetzung geplant.

    Und – so ganz nebenbei ist Wencke Myhre noch Mutter von 4 Kindern: Kim (geb. 16. Mai 1971), Dani (geb. 23. Oktober 1973) und Fam (geb. 17. April 1975) aus ihrer ersten Ehe und Michael jr. (geb. 6. April 1982) aus der Ehe mit dem im Juni 1991 verstorbenen Regisseur Michael Pfleghar.

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